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http://www.heinrich-schuetz.eu/
Heinrich Schütz in Dresden e.V.
Im Januar 2006 haben sich in Dresden Vertreter des städtischen,
regionalen und überregionalen
Kulturlebens zusammengefunden, um einer Initiative des
renommierten Schütz-Forschers
Prof. Dr. Wolfram Steude (†) folgend, den Verein "Heinrich
Schütz in Dresden" zu gründen.
Heinrich Schütz, der bedeutendste Dresdner Musiker des Frühbarock und
zugleich
erste deutsche Komponist von europäischem Rang, hat seit 1615
jahrzehntelang als Kapellmeister
am kursächsischen Hof in Dresden gewirkt. Hier schrieb er zahlreiche
Motetten, geistliche Konzerte,
Ballette und theatralische Stücke, mit denen er Hofgottesdienst und
kurfürstliche Tafel
sowie glanzvolle politische Festivitäten bereicherte. Die sächsische
Hofkultur und die Musik
seiner Zeit hat er maßgeblich geprägt.
Seine Spuren in der Stadt haben sich jedoch im Laufe der Jahrhunderte
fast gänzlich verloren.
Sie wieder aufzudecken und so der Öffentlichkeit nicht nur die Musik
von Schütz, sondern auch
die Persönlichkeit des Komponisten an den Orten, an denen er gewirkt
hat, zu vergegenwärtigen:
Dies hat sich der Verein „Heinrich Schütz in Dresden“ vorrangig zum
Ziel gesetzt.
Aktuell:
Die Cappella Sagittariana Dresden und das Leipziger Vokalensemble
amarcord
konnten unter der Leitung von Norbert Schuster im Oktober beim Heinrich
Schütz Musikfest der MBM in Dresden und Weißenfels sowie beim
Internationalen Heinrich Schütz Fest im Rahmen der Kasseler Musiktage
mit ihrem Programm "Schütz und Italien - Schütz und die Italiener"
mehrfach die Zuhörer begeistern. Zwischen den Konzertterminen wurde das
ambitionierte Programm in Leipzig auf CD produziert und stellt nunmehr
die Nr. II in der neuen Editionsreihe "Alte Musik im Dresdner Schloss"
dar. Sie soll in der ersten Hälfte des kommenden Jahres veröffentlicht
werden. Die Nr. I, die im Februar in der Dresdner Lukaskirche
aufgenommen wurde und den Titel "Ich hebe meine Augen auf - Schütz und
die Mehrchörigkeit" trägt, konnte während des diesjährigen Heinrich
Schütz Festes bereits vorgestellt werden. Sie wird voraussichtlich ab
dem 3. Dezember im Handel erhältlich sein.
Die Schlosskapelle kehrt zurück
Im Residenzschloss wird bis Ende 2011
die historische Schützkapelle ausgebaut. Altar und spätgotisches
Schlingrippengewölbe entstehen wieder.
aus der Sächsischen Zeitung vom
16.Oktober 2010
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Sonntag, 05.Februar 2012, Dreikönigskirche, 17.00 Uhr "Cantiones sacrae"
Sonnabend, 04.März 2012, Loschwitzer Kirche, 17.00 Uhr "Hans Leo Haßler in Dresden"
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