Gedenktafel für Heinrich Schütz in der Frauenkirche Dresden

Gedenktafel für Heinrich Schütz

von Einhart Grotegut

 


Material: Bronze, Oberfläche geschliffen, Buchstabenvertiefung patiniert,
Herstellung Kunstguss Lauchhammer

Dresden besitzt keine originalen Erinnerungsstätten an Heinrich Schütz, der hier zwischen 1615 und 1672 als kurfürstlichen Kapellmeister gewirkt und weit über die Elbestadt hinaus Spuren hinterlassen hat: als erster deutscher Komponist von europäischer Bedeutung!

1672 starb Schütz in Dresden und wurde in der alten Frauenkirche beigesetzt. Die Nachwelt bezeichnete ihn als seines Jahrhunderts bedeutendsten Musiker, ja als "Zierde Deutschlands".

Das Erinnern an diesen großen Komponisten macht sich der Verein "Heinrich Schütz in Dresden e.V." zur Aufgabe. So regte er in Zusammenarbeit mit der Stiftung Frauenkirche die Gedenktafel an. Er setzt sich für die Rekonstruktion der Schlosskapelle als Wirkungsort des Hofkapellmeisters wie für den Nachbau der dortigen Fritzsche-Orgel ein, unterstützt eine Dauerausstellung zu Leben und Werk im neu zu errichtenden Schütz-Haus am Neumarkt und veranstaltet Konzerte wie Vorträge.
Am 6. November 2006, zum Todestag Schützens, 19.00 Uhr, musiziert die Cappella Sagittariana im Rohbau der Schlosskapelle im Residenzschloss, über die Orgelrekonstruktion referiert Prof. Dr. Greß.

Für den Verein "Heinrich Schütz in Dresden e.V."
Prof. Dr. Matthias Herrmann